Was heißt eigentlich „brav“ – und wer zieht die Grenzen?
In ihrer Lesung versammelt Claudia Clarin Texte, die biografische Erfahrungen mit feiner Ironie und bewusst gesetzter Überzeichnung verbinden. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Formen von Begrenzung: gesellschaftliche Erwartungen, kulturelle Prägungen und nicht zuletzt die Limitierungen des eigenen Körpers. Mit einem Blick für die Absurditäten des Alltags und einer klaren erzählerischen Stimme bewegt sich der Abend zwischen Lesung und kabarettistischer Zuspitzung. Und weil Worte manchmal nicht reichen, wird am Ende auch gemeinsam gesungen.