Vor 100 Jahren (1.6.1926) wurde Marilyn Monroe geboren – eine Frau, die zur Ikone des 20. Jahrhunderts wurde. Aus einfachen Verhältnissen aufgestiegen, begann sie als Pin-up-Girl der Nachkriegszeit und eroberte bald Hollywood mit Charme, Witz und verletzlicher Stärke. Filme wie „Manche mögens heiß“ machten sie zum Inbegriff des amerikanischen Traums – schön, strahlend und doch zerbrechlich. Ihr früher, rätselhafter Tod 1962 ließ sie niemals altern und machte sie zur ewigen Legende. Marilyn Monroe bleibt Symbol für Glamour, Sehnsucht und das flüchtige Licht des Ruhms.
Zum Film: „Misfits – Nicht gesellschaftsfähig“ gilt als Marilyn Monroes anspruchsvollster Film, da er sie erstmals in einer tiefgründigen, dramatischen Rolle ohne Komik oder Sexappeal zeigt.
Der Stoff von Regisseur John Huston und Drehbuchautor Arthur Miller erzählt von der geschiedenen Tänzerin Roslyn (Monroe), die in Reno auf Außenseiter trifft – Cowboy Gay (Clark Gable), Mechaniker Guido (Eli Wallach) und Rodeoreiter Perce (Montgomery Clift) – und deren Plan, wilde Mustangs einzufangen, der in moralische Konflikte mündet. Monroes schauspielerische Entwicklung wird hier sichtbar: Sie verkörpert verletzliche Emotionalität und innere Zerrissenheit, fernab vom einstigen Pin-up-Girl, zeigt sie ihre methodische Ausbildung bei Lee Strasberg. Künstlerisch hoch gelobt, floppte der Film kommerziell, wurde dennoch Kultklassiker und war Monroes letzter abgeschlossener Streifen.

